Empfängnisverhütungsberatung

Heutzutage sind viele Verhütungsmittel verfügbar.

Die Kosten für Verhütungsmittel werden bei gesetzlich versicherten Frauen bis zum 20. Geburtstag von den Krankenkassen übernommen.

Die Anti-Baby-Pille ist das am weitesten verbreitete Verhütungsmittel und wird von der Frau jeden Tag zur gleichen Tageszeit über drei Wochen eingenommen. Darauf folgenden sieben einnahmefreie Tage in denen die Periode-meistens kürzer, schwächer und schmerzloser als ohne Pilleneinnahme-stattfindet. Nach diesen sieben Tagen erfolgt dann wieder die regelmäßige Einnahme über drei Wochen.

Das Verhütungspfaster wird jetzt über drei Wochen von der Frau auf die Haut aufgeklebt. Dabei muss das Pflaster einmal pro Woche gegen ein neues Pflaster ausgetauscht werden. Dann folgt eine Woche ohne Pflaster, in der eine meist kurze und schwache Blutung auftritt. Nach dieser Woche ohne Pflaster beginnt die Frau mit einer neuen Packung über drei Wochen.

Der Verhütungsring wird von der Patientin selbst in die Scheide eingelegt und gibt dort über drei Wochen seiner Hormone kontinuierlich aber ist eines der niedrigst dosierten Verhütungsmittel und umgeht den Magen-Darm-Trakt. Daher ist er zum Beispiel auch sehr gut für Frauen mit Magen-Darm-Erkrankungen und auch bei Essstörungen geeignet.

Die östrogenfreie Pille kann auch bei Migränepatientinnen,stillenden Frauen und zum Teil auch bei Frauen mit Blutgerinnungsstörungen verordnet werden. Sie wird kontinuierlich – d.h. ohne Pause – genommen und führt dazu, dass die Blutung meist komplett ausbleiben. Es können gelegentlich aber leichte bis hin zu periodenstarken Blutungen auftreten.

Die 3-Monats-Spritze wird, wie der Name schon sagt, alle drei Monate als Depotspritze intramuskulär in der Praxis verabreicht. Vor allem Frauen die die regelmäßige Einnahme von Medikamenten manchmal vergessen, aber auch Patientinnen mit Magen-Darm-Problemen und essgestörte Frauen profitieren von der Verhütungsmethode.

Längerfristige Verfahren wie das Einlegen von Kupfer-oder Hormonspiralen werden ebenfalls in unserer Praxis durchgeführt (siehe unten).

Selbst verständlich beraten wir Sie auch nach abgeschlossener Familienplanung über endgültige Verfahren wie die Sterilisation beim Mann oder bei der Frau.